Kilianiden

Graphische Übersicht

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken (öffnet in einem neuen Fenster).

Kurzbeschreibung

Kilian I (1512 bis 1561), der dritte Sohn von Hanß IV, ist Stammvater der Kilianiden. Sie begründen verschiedene Zweige in Sachsen (u.a. Haus Pegau und das Haus Lauchhammer) sowie Grünfließ/Posen.

Andreas II (1584 bis 1645), ein Enkel von Kilian, hatte zwölf Kinder.

Der Urenkel seines zwölften Kindes, Andreas II, nämlich Jakob Friedrich III (1754 bis 1840), der im damals dänischen Hamburg-Altona lebte, trat 1773 als Generalfeldzeugmeister in Kgl. Dänische Kriegsdienste. Er gründete damit das Haus Norwegen, das heute noch blüht. Aus Sicherheitsgründen wurde die zwölf Meter lange Fotokopie des Stammbaums im II. Weltkrieg nach Norwegen ausgelagert und Dank Ernst Schilling 1950 von dort zurückgeholt. Zurzeit lagert sie im Familienarchiv in Düsseldorf.

Noch einmal zurück zu Jost, der den Stanislausaltar in Weißenburg stiftete. Einer seiner älteren Brüder, Matthias (um 1450 bis 1545), zog ebenfalls nach Krakau und lebte später in Thorn und Danzig (Danziger Ast). Er war ein bedeutender Medailleur.

Seine Tochter Anna Barbara Schilling soll mit Nikolaus Kopernikus liiert gewesen sein, was allerdings recht unglaubwürdig ist, da die angebliche Hausdame und Geliebte des berühmten Mathematikers und Astrologen verheiratet gewesen sein soll und auch Kinder hatte. Eine Tochter von Matthias kann sie also kaum gewesen sein, höchstens eine Schwiegertochter.